White Ghosts, = Wahweap Hoodoos

Lange Zeit gab es einen geheimen Ort in dieser Gegend. Man sah Bilder und Beschreibungen davon aber nicht wo dieser Ort genau zu finden sei. Auch im BLM-Office in Kanab bl√§tterte der Ranger schnell √ľber eine Seite hinweg wo man die
weissen Hoodoos erkennen konnte. Fragen danach wurden nicht beantwortet. Wir trugen Informationen zusammen wie man hinkommen könnte und so fanden wir diesen "geheimen" Ort.

  Update 2012

 Wahweap Hoodoos:
 The alternate Route (BLM 431) getting you within less than a Mile from the Hoodoos is currently closed.
 The only Way to the Wahweap Hoodoos is now the long (but easy) slug from the Big Water Area.

Nach √úbernachtung (im Jeep), vor dem Zaun zum Wahweap Creek, starten wir um 5:40 Uhr als es zu d√§mmern beginnt. Dadurch hoffen wir die weissen Geister rechtzeitig zum besten Fotolicht  zu erreichen. Alternative w√§re von Page aus eine 1 1/2 st√ľndige Anfahrt bei Dunkelheit √ľber diverse Feldwege.

Die schönsten Geister (Hoodoos) erreichen wir bald nach passieren der ersten Felsgruppe. Am Nachmittag zuvor hatten wir die Gruppe schon einmal besucht und dabei die erforderliche Gehzeit vom Auto bis zu den Geistern ermittelt. (ca. 40 Min.) So waren wir rechtzeitig vor Sunrise vor Ort.

Beim Wandern durch die Gruppen findet man immer wieder neue Blickwinkel auf die weissen und grauen Hoodoo-Gestalten. Auch die unterschiedliche Form der ‚ÄúH√ľte‚ÄĚ ist interessant.

Besonders schöne Gestalten findet man aber erst wenn man sich intensiv im Gelände umschaut und den einen oder anderen Aufstieg auch mal vergebens gemacht hat. Am Ende findet sich meistens ein schönes Motiv.

Ein besonderes Erlebnis während dieser Tour möchte ich noch vermerken.
Nach Sonnenuntergang waren wir in unserem Jeep noch mit der Sortierung der am Nachmittag gemachten Bilder auf dem Laptop beschäftigt. Plötzlich sahen wir auf dem Weg den wir gekommen waren Autolichter blitzen. Zuerst dachten wir jetzt kommt ein Ranger und wird uns hier wegschicken. Zum Schluss waren es drei Jeeps die auf uns zufuhren. Einer hielt neben uns und es stellte sich schnell heraus das es US-Photographer waren die auch den weissen Geistern einen Besuch abstatten wollten. Die Nacht wollten sie wie wir hier verbringen. Wir waren erleichtert.
 
Am n√§chsten Morgen sahen wir uns beim fotografieren der weissen Geistern wieder. Nachdem gekl√§rt war wer woher kommt, wir von Germany sie aus Seattle, fragte man uns ob wir schon in der Wave gewesen w√§ren. Ich sagte das wir leider kein Permit bekommen h√§tten. Einer meinte er h√§tte zwei Permits f√ľr uns. Ich glaubte das falsch verstanden zu haben denn wer gibt schon freiwillig seine Permits f√ľr die Wave einem anderen.
Gegen Mittag waren wir wieder zum Auto zur√ľckgekehrt und ich wollte es kaum glauben. Simon, einer der Photographer, kam zu uns und √ľberreichte mir seine beiden Wave-Permits, die er nicht mehr brauchte da er beruflichen Terminen Folge leisten musste. Als ich nach dem Preis frage meinte er dies w√§re sein Pr√§sent f√ľr die German-Photographer.
 
Super war dabei, dass die Permits erst zwei Tage sp√§ter g√ľltig waren und wir uns f√ľr den Besuch vorbereiten konnten.
Nochmals herzlichen Dank an Simon.

Heute sind die White Ghosts als Wahweap Hoodoos √ľberall bekannt.

Eine Wegbeschreibung bekommt man im BLM-Office welches am Highway 89 nahe Big Water gelegen ist. Der zweite Weg √ľber 10 Meilen Dirt Road wird √∂fters im Internet beschrieben. Im BLM-Office gilt die Dirt Road als nicht offizielle Strecke und wird daher nicht genannt und Fragen zum Zustand auch nicht beantwortet. Wer diesen Weg nutzen m√∂chte muss selbst sehen wie er klar kommt. Bei trockenem Wetter, aber nur mit 4WD und High Clearance, sicher kein Problem. Bei feuchter Witterung oder nach Regenf√§llen sollte man auch mit einem 4WD davon Abstand nehmen. Dann lieber den ersten Weg von Big Water aus w√§hlen.

 

 

Nach oben