Kennicott Ghosttown

Die ganze Attraktion besteht aus einem kleinen Ort Namens McCarthy und der eigentlichen Bergbauanlage Kennicott, sowie der Kennicott Glacier Lodge. Erbaut wurde das ganze Anfang des 20. Jahrhunderts nachdem hier die reichsten Kupfervorkommen der Erde gefunden wurden.
Die Copper Corporation wurde gegrĂŒndet und eine knapp 200 Meilen lange Eisenbahnstrecke von McCarthy nach Cordova an der Pacific KĂŒste gebaut. Weiter mit dem Schiff wurde das Kupfererz nach Tacoma (USA) zur Einschmelze verbracht.

Die Kupferpreise kletterten wegen des in Europa wĂŒtenden ersten Weltkrieges in ungeahnte Höhen.

Bis 1938 lebten hier ca. 800 Menschen die zum Grossteil mit dem Bergbau beschÀftigt waren. Als die Kupferpreise weltweit sanken wurde die Mine stillgelegt und fast alle Bewohner verliessen die Gegend.

Auf der McCarthy Road nach Kennicott

Die ersten 15 Meilen der Strecke sollen Washbordet, also in sehr schlechtem Zustand sein. Nach 14 mi wird sie merklich besser um im Mittelteil wegen aus der Fahrbahn hervorstehender Steinbrocken wieder rumpeliger zu werden.Nur an wenigen Stellen schauen auch heute noch Eisenbahn-schwellen aus dem Untergrund. Laut ReisefĂŒhrer sollen auch noch SchwellennĂ€gel auf der Road herumliegen. Wir haben aber zum GlĂŒck keine gesehen.

 

 

Am Ende der McCarthy Road angekommen

Etwas unterhalb dieser Bridge gibt es eine weitere die als Zufahrt fĂŒr Einwohner und Tourbusse innerhalb von Kennicott und McCarthy dient.

FĂŒr Besucher gilt aber spĂ€testens auf dem Root Glacier Parkplatz muss das eigene Fahrzeug geparkt werden. Auf der anderen Seite geht es nur per Tourbuss fĂŒr 5 $ oder zu Fuss weiter.

Unterwegs in der Ghosttown Kennicott

 

Am Ende der Ghosttown fĂŒhrt eine Pfadspur zu den GletscherfĂŒssen von Kennicott- und Root Glacier. Der Weg fĂŒhrt durch Wald, ĂŒber zu Tal rauschende BĂ€chlein und steil an der Geröll-kante der Gletscherzunge entlang.

Leider erreichen wir nicht den weiter hinten liegenden Fuss des Root Glaciers. Ein uns entgegen kommender Ranger warnt vor einer BĂ€rin mit zwei Jungen, die sich etwa 10 Minuten weiter im Bereich des Weges aufhalten soll. Besser wir wĂŒrden umkehren, was wir dann auch tun.

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