Alpine Loop, mit 4-Wheel-Drive on Tour

Im Internet gefundene Berichte und Bilder ĂŒber Jeep Touren haben uns in diese Gegend von Colorado gelockt. Von Jeep Trails rund um Silverton und weiteren Orten hatten wir schon zuvor gelesen. Der Indian Summer tat das ĂŒbrige dazu bei unserem Besuch einige dieser Strecken etwas genauer anzusehen. 4-Wheel-Drive (4WD) bedeutet gelĂ€ndegĂ€ngiger Allradantrieb und hohe Bodenfreiheit.

 

Von Aspen sind wir ĂŒber Gunnison nach Lake City gekommen. Im dortigen Visitor Center erkundigten wir uns nach der Befahrbarkeit der Contry Road CR 30 nach Silverton.

Der junge Ranger sah sich unseren 4WD Jeep etwas genauer an und meinte dann die CR 30 wĂŒrde damit zu bewĂ€ltigen sein, von der CR 20 ĂŒber den Engineer Pass riet er uns aber, wegen zu grosser Felstreppen dort, ab.

Backcontry Roads um Ouray und Silverton

Von Lake City sind wir die rot markierte Strecke ĂŒber den Cinnamon Pass (3790m) nach Animas Forks und weiter nach Silverton gefahren.
Schwierigkeitsgrade der Trails:
braun = unpaved, grĂŒn = easy, blau = moderate, rot = difficult.

Einen weiteren Trail haben wir von Ouray aus befahren. Über den Corkscrew Gulch um zu den Red Mountains zu gelangen. Von dort ĂŒber den Hurricane und California Pass nach Animas Forks und weiter nach Silverton (hellblau markierte Strecke).

Auf Street Maps erkennt man dass 4WD Strecken von Lake City nach Silverton oder Ouray eingezeichnet sind. Auf normalen Highways von Gunnison nach Silverton zu kommen bedeutet einen weiten Umweg zu fahren. Dies und der Reiz auf ein “Abenteuer” hat uns auf diese Bergstrecken gefĂŒhrt.

Cinnamon Pass

Animas Forks

Aktuelle Ausgabe des Tour Guides mit 100 Jeep Routen in Colorados Backcontry.

Alle Trails sind in Kategorien aufgegliedert und genau beschrieben:
   # Easy,  einfach und leicht;  # Moderate,  mittelschwer bis schwierig;  # Difficult,  schwer bis sehr schwer.

Die Angaben beziehen sich auf grundsÀtzliche Dinge wie Breite, Steigung, GefÀlle, Steinig, Felsig, mit 2WD, 4WD oder hohe Bodenfreiheit unbedingt erforderlich. Auf Besonderheiten wird ebenfalls hingewiesen. Auf den beschriebenen Zustand sollte man sich aber nur bei besten Wetterbedingungen verlassen.

Auch die Erfahrung des Drivers spielen bei allen Strecken eine Rolle. Bei feuchten oder nassen Bedingungen sollte man die Finger von diesen Trails lassen.

Aus unserer Erfahrung sind die Beschreibungen im Buch auf Jeepfahrer abgestimmt die schon einige mal auf Backcontry Strecken unterwegs waren. Ohne jegliche Erfahrung und mit einem am Airport angemieteten SUV sollte man nicht auf diese Strecken fahren. Hat man sich aber bereits einiges an Erfahrung aneignen können so kann man sich durchaus an die Easy und teilweise auch an die Moderate Trails heranwagen.

VerfĂŒgt man z. B. ĂŒber einen Jeep Wrangler, also mit hoher Bodenfreiheit, so ist es sicher ein reizvolles Unternehmen solche Trails zu besuchen.

4WD-Jeeps mit hoher Bodenfreiheit, oder auch ATVs können an vielen Orten tageweise angemietet werden. Damit macht ein Ausflug auf solche Trails sehr viel Freude und bringt schöne Erlebnisse.
 

Besonders schwierige FahrzustĂ€nde bei unseren Touren haben wir nicht fotografiert, weil wir anders als im Buch nicht Reklame dafĂŒr machen wollen. Wir waren damit zufrieden diese Situationen gemeistert zu haben.

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